Tyrannen aus dem Osten bedrohen Ihren Wohlstand, Teil II

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Während Erdogans Machtergreifung mit willkürlichen Verhaftungen und Entlassungen von ihm missliebigen Personen unvermindert anhält – bereits 60.000 Staatsbedienstete inkl. Militär sollen bereits betroffen sein – schwant einigen EU-Politikern allmählich, was sich am Schwarzen Meer für ein gesellschaftlicher Umsturz zu Lasten westlicher Werte abspielt und auch noch weiter zuspitzen wird.

Inzwischen scheut der neue Diktator der Türkei noch nicht einmal davor türkischen Bürgern die Ausreise zu verweigern, aus Angst diese könnten sich absetzen. Ferner wurden türkische Wissenschaftler dazu aufgefordert ihre Auslandseinsätze abzubrechen und in die Türkei zurückzukehren.

Damit mutiert Erdogan zu einer Art Schmalspur-Stalin und auch Otto Grotewohl und Walter Ulbricht, die beiden frühen (Staatsrat-) Führer der DDR, würden Erdogan anerkennend auf die Schulter klopfen aufgrund der erfolgreichen Kopie des Zwangskasernierens der eigenen Bevölkerung. Vermutlich baut der Verrückte vom Bosporus als nächstes auch noch eine Mauer um sein Land herum, um den „brain drain“ final zu verhindern. Es lebe der neue Islam-Kommunismus Marke Erdogan.

Von Putin lernen, heißt Diktaturen errichten

Offensichtlich hat Erdogan in den vergangenen Monaten keinem Geringeren als Russlands Despoten Wladimir Putin genau über die Schultern geschaut. Schließlich hat auch der es geschafft, hoffnungsvolle Ansätze der Demokratisierung und persönlichen Freiheit wieder zu zertreten um eine neue Diktatur aufzubauen.

Wie bereits Putin hat auch Erdogan inzwischen festgestellt, dass die politische Schwäche der EU ausgenutzt werden kann um mit Alleingängen entweder Länder zu überfallen oder aber einen ganzen Staat in einer Woche so umzubauen, dass dieser nicht wiederzuerkennen ist. Parallelen gibt es auch hinsichtlich der Reaktionen aus der Bevölkerung.

Trotz warnender Stimmen sind sowohl Russen als auch Türken mehrheitlich auf der Seite der Despoten, die das jeweilige Land entweder erneut bedeutend machen oder aber von westlicher Kultur befreien wollen. Und daher kann es sowohl für jene noch klar denkenden Russen bzw. Türken nur heißen: Rette sich wer kann. Wenn die Mitmenschen wie die Idioten auf den Tischen und Bänken tanzen und ihren eigenen Untergang feiern, ist es zu spät um selber den Karren aus dem Dreck zu ziehen.

Dann sollte man besser vorübergened das Trümmerfeld verlassen um selbst nicht auf der Strecke zu bleiben. Denn mit dem Mob ist nicht zu spaßen.

Teile der Ukraine sind weiterhin von russischen Truppen besetzt

Während Erdogan gerade seine ersten Erfahrungen darin sammelt, der verweichlichten EU-Politliga auf der Nase herumzutanzen, ist Putin in dieser Disziplin bereits ein alter Hase. So wird der aus Moskau initiierte Überfall russischer Soldaten ohne russische Uniformen auf die Ostukraine schon länger nicht mehr mit weiteren Sanktionen belegt– im Gegenteil: einige EU-Länder wollen die bisher verhängten Sanktionen wieder lockern, da es im Osten doch „ruhig“ sei.

Das ist erbärmlich und peinlich und wird nur dafür sorgen, dass Putin schon bald wieder aufs neue zündeln wird. Bleibt die Hoffnung, dass Russlands Selbstdarstellungspräsident wenigstens über den Ausschluss seiner Dauer-Staatsdoping-Athleten eine Niederlage erleidert. Sollte dies geschehen – wie größtenteils gefordert, wird auch die Fußball-WM 2018 noch einmal in die Schusslinie geraten.

Der Austragungsraum Russland wird dabei immer unwahrscheinlicher. Auch hier wurde bereits Doping bei Spielern nachgewiesen und im Anschluss durch den Sportminister das Landes vertuscht.

Fazit:

Erst Russland, dann die Türkei! An der östlichen Peripherie der EU entwickeln sich ehemalige Partner oder gar Beitrittskandidaten inzwischen regelrecht zu Feinden Westeuropas. Seitdem die USA unter Präsident Obama den europäischen und Nahen Osten nicht mehr als primäres „Aufmarschgebiet“ betrachtet, bzw. eine höhere Einflussnahme Westeuropas anmahnen, begreifen erst Putin und jetzt Erdogan wie schwach Westeuropa doch tatsächlich ist.

Leider ist ein Ende dieser Entwicklung nicht abzusehen, so dass es bei unseren Empfehlungen für die Türkei und Russland unverändert heißen muss: strikt meiden! Vorhandene Investments so gut es geht verkaufen. Mit Russland und der Türkei sind im Osten zwei starke Widersacher aufgestiegen, die zudem einander nicht sonderlich gut leiden können.

Die Schwäche der EU, der politischen Lage Herr zu werden und hier eigene Stärke auszuspielen, lässt für die Zukunft nichts Gutes erwarten. Auch kurzfristig sollten Sie westeuropäische Aktien besser meiden. Wir werden Sie hinsichtlich der wichtigsten Entwicklung an den immer komplexer werdenden Finanzmärkten auch weiterhin kompetent informieren. Wollen auch Sie die Sicherheit Ihres Vermögens erhöhen, sollten Sie den Abschluss eines (Probe-)Abonnements unseres Börsendienstes Sicheres Geld nicht länger hinausschieben. Klicken Sie dafür einfach diesen Link


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