Bernanke will, dass Sie Ihr Geld in diese Anlagen investieren

Artikel teilen

Eine lockere Geldpolitik der Federal Reserve verursachte die Technologie – und die Immobilienblase.

Mike Larson meint, die Entscheidungsträger beschwören mit QE3 eine Wiederholung hinauf.

Er zeigt Ihnen, wie Sie ihr Geld in Zeiten einer sich aufblähenden Blase schützen und dann profitieren, wenn sie zum Platzen kommt.

Transkript:

Seit Jahren werden wir von der Federal Reserve dazu animiert völlig kopflos mit unserem Geld umzugehen. Mittlerweile versucht Ben Bernanke nicht einmal mehr seine Pläne zu verbergen!

Zuerst verursachte zu viel billiges Fed-Geld einen Boom-Bust-Zyklus der Technologiewerte. Anschließend war der Immobilienmarkt betroffen. Beide Desaster wurden durch falsche politische Weichenstellung seitens Alan Greenspan und später dann Bernanke erheblich verschlimmert.

Wer könnte wohl Greenspans Reden in den 90ern vergessen, in denen er die Zugewinne aus den sogenannten „Technologie- und Produktivitätswundern“ lobpreiste? Oder gar wie er die gigantischen Kursgewinne rechtfertigte und kurz danach eben diese Aktien zusammenbrachen.

Und was halten Sie von Bernankes Behauptungen, die Hypothekenkrise würde „gezügelt werden“? Oder seiner Aussage, die einzigartigen Gewinne der Immobilienblase seien kein Grund zur Sorge?

Die Entwicklungen haben bewiesen, dass das vermehrte Drucken von Geld sowie das dauerhafte Senken der Zinssätze, die Vermögenspreise immer nur vorübergehend aufbläht. Die Werte kollabieren unweigerlich sobald sie nicht von realweltlichen Grundlagen gestützt werden.

Es schockiert mich also, dass Bernanke schon wieder so weit ist!

Er möchte, dass fleißige Amerikanerinnen und Amerikaner wie Sie Ihr redlich verdientes Geld in Aktien, Immobilien, Junk Bonds sowie andere risikoreiche Anlagen pumpen. Anstatt diese Vermögenswerte ihren natürlichen Schwankungen zu überlassen, gelobt er offenkundig ihren Wert mit gedrucktem Geld künstlich aufzublähen!

Wenn es bei all dem etwas Positives gibt, dann das die Amerikaner diese Farce bereits kennen. Wir sind seit dem Jahr 2000 von zwei verheerenden Wirtschaftskrisen erschüttert worden und werden nicht schon wieder darauf hereinfallen.

Ein typisches Beispiel: die Washington Post hat kürzlich erst berichtet, dass Amerikanerinnen und Amerikaner derzeit das höchste Sparaufkommen haben, seit die Fed 1945 mit der Aufzeichnungsbeginn der Daten begonnen hat.

Insgesamt sparen wir mit rund 4 Prozent des Einkommens immer noch nicht genug. Allerdings ist das viermal so viel wie 2005, als die Fed die Immobilienblase auf den Weg brachte.

Des Weiteren zeigen Daten des Investment Company Institute, dass einzelne Investoren Gelder aus risikoreichen Anlagen ziehen, um sie in relativ sichere Anlageklassen wie Anleihen umzuschichten.

Ich behaupte in keinem Fall, Anleihen würden kein Risiko bergen. Weit gefehlt! Junk Bonds bergen einen kräftigen Anteil Kreditrisiko während langfristige Anleihen substantiell an Wert verlieren können, wenn die Zinssätze steigen.

Grundsätzlich sind Bargeld und Anleihen jedoch wesentlich risikoärmer als ein Investment in hoch-explosive Internetaktien oder Miami Beach Eigentumswohnungen! Ich bin also zuversichtlich, dass sich die Investoren diesmal vielleicht – aber auch nur vielleicht – nicht von Bernanke weichkochen lassen.

Ich persönlich verkrieche mich nicht nur in die Defensive. Meiner Meinung nach können Sie offensiv handeln, indem Sie umfassende Hedges, wie inverse ETFs bilden, um sich gegen Ertragsrisiken abzusichern; in Goldbarren zum Schutz gegen Chaos und Inflation investieren und nur in gezielt ausgewählten Aktien mitmischen, die unabhängig von Bernankes Machenschaften florieren.


Kostenlose Updates


Erhalten Sie eine E-Mail, sobald neue Artikel erscheinen. Kostenlos.